Schüleraustausch in Poitiers!

 

Am Di, 14. Mai war es endlich soweit: wir brachen zu unserem Gegenbesuch nach Poitiers auf. Am Bahnhof wurden wir von 2 Eltern und der Kollegin erwartet, die uns zur Schule brachten, da die Partnerschüler noch Unterricht hatten. Wir „befreiten“ sie ca. eine halbe Stunde vor Unterrichtsende (normalerweise um 16.55), um in der Kantine bei einem kleinen Snack unser Wiedersehen zu feiern.

Da die Schule ein paar Kilometer nördlich von Poitiers liegt und die meisten Eltern arbeiten, und deswegen die Schüler nicht in die Stadt bringen könnten, trafen wir uns an der Schule und fuhren dann gemeinsam mit dem Bus nach Poitiers, wo wir einen Stadtrundgang mit Kurzreferaten zu einzelnen Sehenswürdigkeiten machten. Die Shopping-Runde fiel dann leider etwas kurz aus, da wir den Bus zurück erwischen mussten, schließlich ist Mittwochnachmittag der einzige freie Nachmittag in Frankreich, an dem die Schüler ihren Hobbies nachgehen können. 

Den Donnerstag verbrachten wir komplett in der Schule. Der Unterricht beginnt hier um 8.40 und geht dafür aber bis 16.55. Erst stand Sport auf dem Plan, dann übten wir unser Lied („je ne parle pas français“ von Namika) für den Auftritt am Nachmittag. Nach dem Mittagessen in der Kantine war wieder normaler Unterricht: je eine Stunde Französisch, Deutsch und dann noch Englisch. Danach waren alle platt. Dennoch mussten wir noch durchhalten, denn um 18.00  wollte uns der Bürgermeister der Gemeinde im Rathaus empfangen. 

Am Freitag fuhren wir mit dem Zug an die Atlantikküste, nach La Rochelle. Zuerst besichtigten wir das Aquarium, welches sehr schön aufgemacht war. Unser Picknick nahmen wir am Kai ein, bevor wir dann in die Innenstadt gingen und eine interessante Führung bekamen. Eineinhalb Stunden Shopping vergingen wie im Flug, doch wir mussten einen bestimmten Zug erreichen und konnten nicht verlängern.

Das Wetter hat uns am Samstag leider einen Strich durch das vorgesehene Programm gemacht (Hochseilgarten), die Alternative im GamePark kam aber auch gut an. Den Nachmittag und Sonntag gestalteten die Familien individuell, wobei sich viele zum Bowling oder im Trampolinpark verabredeten.

Am Montag verbrachten wir einen langen Tag im Futuroscope, welches von der Schule aus zu Fuß zu erreichen ist. In Gruppen aufgeteilt vergnügten sich alle bei den verschiedenen Attraktionen, die viel mit 3D und VirtualReality arbeiten. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer letzten Tanzeinlage schauten wir uns noch das Lichtspektakel des Cirque du Soleil an und um 23 Uhr wurden alle von den Eltern abgeholt. Das war ein anstrengender Tag.

Zum Glück trafen wir uns am Dienstag erst um 10.00 am Bahnhof, um unsere Heimreise anzutreten. Die intensive Woche, all die Erlebnisse, der Schlafmangel und die neu geknüpften Freundschaften ließen die eine oder andere Träne fließen…doch mit leichter Verspätung kamen wir dann glücklich in Karlsruhe an.

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