Paris-Fahrt 2017

 

Mit leichter Verspätung startete der TGV am Dienstag, 4. Juli mit 13 Schülerinnen und Schülern, sowie Frau Fauser und Frau Schestak vom Karlsruher Hauptbahnhof in Richtung Paris. Bei Tempo 319 km/h „flogen“ wir binnen 2 ½ Stunden zum Gare de l’Est. Die erste Bewährungsprobe war dann, alle mit vollem Gepäck durch die überfüllte Metro bis zum Hotel zu lotsen, wo wir unsere Koffer in einem der Zimmer unterstellen konnten und gleich weiter zum Eiffelturm zogen. Nach eingehender Sicherheitskontrolle und rel. kurzem Anstehen marschierten wir unendlich viele Treppen bis zur ersten Etage, verschafften uns einen Überblick und manche liefen sogar noch einen Stock höher. 

Die Temperaturen machten einen Zwischenstopp im Supermarkt notwendig, um die Wasserflaschen aufzufüllen und so konnten wir gut gerüstet die Seine-Rundfahrt genießen, die uns an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei führte (Pont Neuf und viele andere Brücken, Musée d’Orsay, Eiffelturm, Notre Dame, …)

Rund um Les Halles bekam jeder die Gelegenheit, sich umzusehen und eine Kleinigkeit zum Abendessen zu besorgen, bevor wir zum Hotel zurück fuhren, das etwas außerhalb lag, und endgültig die Zimmer bezogen. 

Am nächsten Tag ging es auf den Montmartre, vorbei an der Mur des je t’aime zum Sacre Cæur und Place du Tertre und auf dem Weg nach unten kehrten wir im Café des 2 Moulins ein, in welchem der Film „die fabelhafte Welt der Amélie“ gedreht wurde.

Mittagessen gab es im „Chez Chartier“, ein riesiges Restaurant, in dem man auch mit einer großen Gruppe unangemeldet einen Platz bekommt. Gestärkt fuhren wir zum Louvre, aber da uns der Wärter am Seiteneingang leider nicht hinein ließ, verzichteten wir auf das lange Anstehen in der prallen Sonne und ruhten uns lieber im Schatten der Tuillerien ein wenig aus.

Über die Place de la Concorde schlenderten wir dann über die Champs Elysées bis zum Triumpfbogen, unter dem gerade eine hochoffizielle Kranzniederlegung am Grab des unbekannten Soldaten stattfand. 

Ein kurzer Abstecher zu den Galeries de la Fayette, bevor wir  - eingedeckt mit Baguettes, Käse und Schinken – noch einmal zum Eiffelturm fuhren, um ihn in der Dunkelheit (Dämmerung) leuchten und glitzern zu sehen.

 Am Donnerstag mussten wir nach dem Frühstück erst mal ein heftiges Gewitter mit Platzregen abwarten, bevor wir uns mit dem Gepäck zum Bahnhof aufmachen konnten, um dort die Koffer einzuschließen.

Auch vor Notre Dame hatten sich schon unendliche Schlangen gebildet, so dass wir uns mit der Außenansicht begnügten und gleich weiter zum Boulevard Saint Michel und das angrenzende Quartier Latin gingen. Nach einer kurzen Shopping- Einheit aßen wir ein 3 gängiges Menu in einem kleinen Bistrot.

Weiter ging es zum Pantheon, wo uns nicht nur die angenehme Kühle begeisterte, sondern auch das Foucault’sche Pendel, mit welchem die Drehung der Erde bewiesen wurde. 

Die Temperaturen rechtfertigten ein kleines Eis auf dem Weg zur Metro, die uns zum Gare de l’Est brachte und wir schließlich erschöpft, aber doch irgendwie glücklich, den wartenden Eltern in Karlsruhe ihre Kinder übergeben konnten.

Wir sind in diesen 3 Tagen fast 45 km zu Fuß gegangen, doch kein einziges Mal wurde deswegen gemeckert  - Vous étiez fantastiques!