Mensch Luther - eine lebendige Zeitreise

 

Eine Magd von Luther ließ uns an abwechslungsreichen Stationen entscheidende Augenblicke im Leben von Martin Luther und der Reformation hautnah miterleben: In einem Burghof erfuhren wir etwas von seiner Kindheit und Jugend, wir begegneten ihm im Gewitter und hörten sein Versprechen, Mönch zu werden. In der Klosterzelle erlebten wir seine verzweifelte Suche nach einem Gott, der ihn liebt – aber auch seinen Durchbruch beim Studium der Bibel. Hat seine Entdeckung eines gnädigen Gottes uns auch heute noch etwas zu sagen? Darüber konnte wir im Raum der Freiheit nachdenken.
Auf dem Marktplatz hörten wir beim Durchgehen zwischen den Ständen vom Ärger der Leute über weltliche und geistliche Fürsten – und auch der wortgewaltige Ablassprediger Tetzel war vertreten.
Wir wurden Zeuge eines Diebstahls – und wie der Halunke bei Doktor Luther eine Abfuhr erhielt: Denn er will vom Reformator aufgrund eines Ablassbriefs die Absolution erteilt bekommen!
Danach waren wir dabei, als der Reformator seine berühmten Thesen formulierte und erfuhren, was danach mit diesen geschah. 
Bei der Verhandlung vor dem Reichstag in Worms spürten wir, gegen welche Übermacht Doktor Luther seiner Überzeugung treu geblieben ist. Wir folgten ihm auf die Wartburg und warfen einen Blick in sein Versteck. 
Auch bei Katharina Luther waren wir zu Gast, bekamen eine kleine Stärkung auf der Reise und lernten den großen Theologen aus einer ganz anderen Perspektive kennen. In der letzten Hörszene klangen auch seine Schattenseiten an.
Im Anschluss an die Führung konnten wir in der Schatzkammer selbst auf Entdeckungsreise gehen – hier stand im Mittelpunkt, was Doktor Luther zeitlebens am Herzen lag: Die Bibel. 
Wir erfuhren, was dieses Buch Menschen von heute noch zu sagen hat, und konnten auch einen Bibelvers als persönlichen Zuspruch finden.